Actuel

 

 

L'Assemblée générale aura lieu le 09/05/2015. Invitation à suivre.

 

 

Nun ist es in der Schweiz offiziell. Mit der Revision der Tierschutzverordnung sind das BARREN und die ROLLKUR explizit verbotene Handlungen.

Rollkur und Barren verboten

Die Rollkur und auch das Barren sind in den letzten Jahren in Reitkreisen immer wieder diskutiert worden. Mit dem Inkrafttreten der revidierten Verordnung auf den 1.1.2014 sind die beiden Praktiken nun explizit verboten.

Gemäss den Erläuterungen zu den beiden Absätzen in Artikel 21 der Tierschutzverordnung gilt jede Massnahme als Barren, die beim Pferd durch Verursachen von Schmerz oder Furcht ein höheres Heben der Beine hervorruft. Dies gilt sowohl für das aktive Barren, wie etwa das Anheben einer Stange oder Sprungauflage nach dem Absprung des Pferdes, als auch für passive Massnahmen wie beispielsweise das Verwenden von Draht über der Stange. Gemeint ist auch das sogenannte chemische Barren, wie das Anbringen einer Substanz an den Pferdebeinen, die bei der Hindernisberührung zu Schmerzen führt.

Merkmale der Rollkur, einer beim Dressurreiten eingesetzten Methode der Hyperflexion (Überdehnung), sind eine besonders tiefe Kopf-Hals-Einstellung und ein überspannter Rücken, die durch gewaltsame Einwirkung der Hand des Reiters oder von Hilfsmitteln erzwungen werden. Es kommt damit zu einer Art Einrollen des Kopfes, weshalb diese Methode auch Rollkur genannt wird. Tierschutzrelevant sind Extremfälle, bei denen die falsche Einwirkung des Reiters bzw. falsche Verwendung des Hilfsmittels sowie die unnatürliche Haltung des Pferdes offensichtlich sind und die Hyperflexion über mehrere Minuten andauert.

Die Verantwortung für den Vollzug des Tierschutzgesetzes liegt grundsätzlich bei den Kantonstierärzten. Im Normalfall verfügt aber ein Verband über das entsprechende Regelwerk, um jemanden zu sanktionieren, der dagegen verstösst. „Der Pferdesportverband muss sich nun genau überlegen, was diese Bestimmungen für ihn bedeuten", sagt Hans Wyss, Direktor des BLV, in einem Interview mit dem Bulletin des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport. Die Würde und das Wohlergehen des Pferdes sollten auch im Reitsport im Zentrum stehen. Profireitende, aber auch Reitschülerinnen und Reitschüler müssen sich bewusst sein, dass sie mit einem Tier arbeiten und nicht mit einem Sportgerät. Pferde haben Eigenarten und Bedürfnisse, denen es Rechnung zu tragen gilt. Sie sollen entsprechend geführt und nicht in unnatürliche Haltungen gezwungen werden. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Pferd im Sport wird für die Zukunft entscheidend sein.

Lesen Sie dazu das Interview mit Hans Wyss, Direktor BLV

Interview_Hans_Wyss_Bulletin_SVPS_D.pdf (157,3K)

 

 

Possibilité à commander une liste des membres au Secrétariat du ZAM. Veuillez contacter Monika Schüpbach: info@zam.ch 

 

 

Wie weiter mit dem ZAM

Anlässlich der Generalversammlung vom 31.03.2012 standen drei Varianten betreffend der Zukunft des ZAM zur Diskussion.

Variante 1: Auflösung des Vereines
Variante 2: Weiterführung des Vereines in einem Minimalbetrieb
Variante 3: Unveränderte Weiterführung des Vereines

Die Generalversammlung hat sich für eine Variante 4 entschieden.

Basierend auf Variante 2 jedoch mit folgenden Anpassungen:

Der Vorstand besteht nun neu nur noch aus drei Mitgliedern die unentgeldlich für den Verein arbeiten. Es sind dies:

Andy Gygax, Präsident (wie bisher)
Monika Schüpbach, Sekretariat (wie bisher)
Christine von Arx, Stutbuch (wie bisher, neu auch Buchhaltung) 

Urs Hirsbrunner, Claudia Strub und Ines Achermann haben den Vorstand verlassen und wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Der Mitgliederbeitrag bleibt vorerst unverändert, wir sind aber dringend auf neue Mitglieder angewiesen. Wir rufen unsere Mitglieder daher auf in ihrem Umfeld Werbung für unseren Verband zu machen, sei es für Passiv- (Beitrag Fr. 40.-) oder Aktivmitglieder (Beitrag Fr. 80.-). Ein Verband kann nur mit Mitgliedern und Gönnern überleben.

Der ZAM wird keine Fohlenschau in Eigenregie mehr durchführen. Die Fohlen unseres Verbandes werden in Kooperation mit der Warmblut-Pferdezuchtgenossenschaft Bremgarten am 08. September 2012 in Aarau bewertet und eingetragen. Eine Beständeschau für ältere Pferde des Verbandes fällt weg.

Die Hengstkategorisierung wird zukünftig mit dem ZVCH zusammen im November anlässlich der ZVCH-Hengstkörung gemacht werden. Für den ZAM werden die Hengste – wie bisher – vor einem 3köpfigen Richtergremium (Körkommission) nach Exterieur bewertet werden und dann je nach Punktzahl (das wird überarbeitet) in die Kategroien A / B / C eingeteilt.

Der verbleibende Vorstand dankt der Generalversammlung für das in ihn gesetzte Vertrauen und ist bemüht den ZAM auf Kurs zu halten. Wir bitten unsere Mitglieder um Unterstützung als Tribut an die von uns so geschätzten Pferde die wir vertreten.

 

 

 

Wichtige Informationen zu der seit dem 1. Januar 2011 obligatorischen Registrierung Ihrer Pferde bei agate.ch! Diese Anleitung hilft bei der Erfassung Ihrer Equiden.  

TVD-AGATE INFO ZAM.pdf (2,2M)

 

Ab 2011 Umstellung der Kommunikation beim ZAM auf den elektronischen Weg. INFO  

Info Umstellung auf E-Mail.pdf (103,5K)